ich könnte von einem übervollen Wochenende berichten, von wunderbarer afghanischen Gastfreundschaft und Küche, wo sich viele Religionen und Hautfarben mischten
ein friedliches Miteinander
spät in der Nacht, der letzte Blick in die Nachrichten
sie ließen mich nicht mehr ruhig schlafen
ich habe selber Gewalt, Terror und Geiselhaft erlebt - überlebt*.
Ich weiß wie es ist, ausgeliefert zu sein, ich weiß wie sich Todesangst anfühlt
Ich weiß wie es ist ein Teil einer Ermittlung zu sein, weiß wie furchtbar traumatisierend es ist Gerichtsmedizinische untersucht zu werden
das vergisst man nicht - mag man sich noch so bemühen...
ich weiß aber auch, warum diese Menschen so gehandelt haben - das entschuldigt nicht die Tat.
Aber ich kann nicht ein Land und seine Mitbewohner in ihrer Gesamtheit ächten.
Es ist immer, immer, immer ganz furchtbar, wenn Menschen einander so grausam gegenüber stehen, denn ist es doch meist die Machtbesessenheit von ein paar Wenigen, die so großes Leid bringen!!!
Ich habe in den Jahren danach wieder gelernt zu vertrauen, mich an dem Schönen zu erfreuen und habe die Hoffnung, dass die Saat der Zwietracht, des Hasses nicht aufgeht, noch nicht verloren!!!
Ein Krieg wird die Probleme nicht lösen!!!
*das Erlebte fand in Südfrankreich statt und wurde von
algerischen Einwanderern verübt
** verzeihen sie die "Bruchststücke" auch Text genannt, aber ausführlich geht immer noch nicht...
5 Kommentare:
Ich mag, kann nichts mehr sagen. Aber sie wissen hoffentlich, Frau Rotkraut....für Gefühle ist mir das hier zu öffentlich.
Und ich sitze betroffen hier und lese diese Zeilen.
Niemand, der nicht solches erlebt hat kann den Horror nachfühlen.
Gerade sprachlos.
Welch ein Mut. Was für eine Stärke - Lebensmut.
Herzlich, Martina
....ich habe in den Jahren gelernt wieder zu vertrauen...
Die Worte machen mir Mut in der Jetztzeit.
♡ Christel
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