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Montag, 4. September 2017

Notizen III...


neben dem Alltäglichen - Planungsarbeit


 Zuspruch und Bestätigung bei der niederländischen Gartenikone gefunden


und eine schwindelerregende Bestellung aufgegeben, schließlich muss alles in die Erde
und ansonsten erwarte ich den Donnerstag

voller Ungeduld...

Montag, 27. Februar 2017

Gräser III...





nachdem im 2.Teil das Pennisetum auf dem trockenen Teil des Gartens vorgestellt wurde wende ich mich in diesem Post dem "Gerüst" unserer Graslandschaft zu.
Hierzu zählen:
die Rutenhirse, Panicum virgatum
ich mag das feine Wogen ihrer Blüte, ein perfekter Weichzeichner und Füller in den Beeten
leider, nach starken Regenfällen, nicht ganz standfest bei feuchteren, nährstoffreichen Böden
wir haben als "Stützen" Kalimeris, Schönastern dazu gepflanzt. Auf mageren, trockeneren Boden stehen sie bedeutend besser

das Garten-Reitgras, Calamagrostis x acutiflora 'Karl Foerster', Calamagrostis varia
sind ganz wunderbare Einstiegsgräser, die nichts so schnell übelnehmen und mit einer erstaunlich langer Vegitationsperiode uns erfreuen
das hohe Reitgras 'Karl Foerster' treibt im zeitigen Frühjahr aus und kann trocken wie auch leicht frisch stehen. Beim Licht ist es etwas anspruchsvoller als die kleiner Variante, das Berg- Reitgras
dieses Gras ist ein wahrhaftiger Alleskönner, es steht bei uns in der Sonne relativ trocken aber auch am Gehölzrand. Sein früher Austrieb, seine Standfestigkeit und die lange Blüte machen dieses Gras zu einem der wertvollsten Gräser die ich kenne!!! Es ist auch ein Gras das sehr gut in kleine Gärten passt...

das Silberährengras, Stipa calamagrostis 'Algäu'
und noch ein Favorit von mir, wie alle Stipa-Arten mag dieses Gras lieber trocken stehen - nun, nicht immer kann es optimale Verhältnisse geben und so steht es bei uns an einer etwas frischeren Stelle, in nähstoffreicher Erde, allerdings in voller Sonne! Und was soll ich sagen, es wird von Jahr zu Jahr schöner, was man allerdings wissen sollte - dieses Gras braucht ein bisschen Zeit. Aber dann wird man wahrlich belohnt. Es blüht ohne Unterlass und ist auch wie das Reitgras zu jeder Jahreszeit eine Freude!!!
 


das Engelhaargras, Stipa tenuissima
ist kein ausdauerndes Gras, erhält sich aber über Selbstaussaat, dies sollte man wissen!!!*
obwohl es an einem idealen Standort stand, hat es sich am Anfang nicht gut entwickelt. Nach dem zweiten Standjahr, an dem alle gepflanzten Gräser, dieser Art, nicht mehr vorhanden waren, entdeckte ich im Spätsommer in den Fugen unserer Terrasse lauter kleine Pflanzen. Diese entwickeln sich prächtig und haben auch bis jetzt den Winter gut überstanden. Es gibt immer wieder Fragen wie man die abgestorbenen Halme entfernen soll - ich kämme mit meinen kleinen Rechen die abgestorbenen Halme einfach raus. Sie sehen nach dieser Prozedur etwas schlanker aus, haben aber bald wieder ihre alte Größe und mehr erreicht

das Tautropfengras, Sporobolus heterolepis 
ist der große Verlierer, hier, in unserem Garten. Dieses hochgelobte Gras will einfach nicht. Von einer großflächigen Pflanzung sind nur noch vereinzelte Pflanzen übrig geblieben, was schade ist denn es ist ein schönes halbhohes Gras das sich auch gut in vorderen Pflanzung einfügt und letztendlich auch für kleine Gärten geeignet ist.

zu guter Letzt, für heute, das Chinaschilf, Miscanthus sinensis 'Kleine Fontäne'
ich gebe zu, ich bin nicht unbedingt der Miscantusenthusiast aber diese Sorte ist auch so ein pflegeleichtes Schätzchen. Man pflanzt es und es tut was es tun soll. Es treibt zeitig aus und erfreut im Spätsommer, wenn sich vieles schon zurückzieht, mit seiner Blüte. Auch seine Standfestigkeit ist enorm - gerade nach diesem Winter, mit viel nassem Schnee, ein Segen!!!
 
wir haben noch einige andere Sorten in den Beeten, allerdings kann ich sie nicht Namentlich bestimmen und auch sie machen nachdem sie angewachsen sind ihre Sache ordentlich. Was  vielleicht noch interessant ist das der Miscanthus Sonne möchte, Halbschatten oder gar Gehölzrand wird nicht so toleriert und er mag keine Tropfnässe (größer Bäume) von oben.


* dies ist nicht unsere Terrasse, aber so kann sich Engelshaargrass aussamen, wenn es ihm gefällt und man es lässt... 





 im 4. und letzten Teil erzähle ich Ihnen dann etwas von den Wald- und Schattengräsern





 





Donnerstag, 16. Februar 2017

Bücher...


man lernt nie aus, so mein Credo, und im Garten sowieso nicht. Spätestens ab Februar wird der Winter für einen Gartenmenschen unerträglich lang. Wie gut, dass wir Verlage haben die zu diesem Zeitpunkt neue Bücher auf den Markt bringen.

Eins davon ist: Avant-Gardening von Torsten Matschiess



im Untertitel heißt es: Plädoyer für gegenwärtiges Gärtnern
und das war dann auch der Auslöser noch ein Gartenbuch haben zu wollen. Wie Sie wissen ist unser Garten eine Mischung von formalen Gestaltungselementen, der größte Teil des Garten ist aber "Oudolf" inspiriert...

nun aber zum Buch, da wir uns schon recht lange mit genau dieser Art zu pflanzen, gärtnern beschäftigen gab es jetzt nicht wirklich etwas Neues für uns. Wer aber noch nicht so tief in der Materie ist und seinen Garten neu plant oder über Alternativen eines bestehenden Gartens nachdenkt sei dieses Buch empfohlen. Sicher muss man auch hier nicht jeden Ansatz befolgen oder gutheißen, aber diese Art zu gärtnern ist auf lange Sicht kostengünstiger und weniger arbeitsintensiv als so manche Steinwüste...

Es ist zügig zu lesen und die stimmungsvolle Bilder von Herr Becker tun ihres dazu!!!
Auf dem Blog von Torsten Matschiess kann man noch weiteres über seinen Garten, seine Ideen erfahren.
Wir würden uns gerne den Garten in "Echt" einmal anschauen und planen einen Besuch, möge der Terminplan gnädig sein...




PS. dieser Post spiegelt meine Meinung und ist in keiner Weise gesponsert
PS.PS. die anderen Gartenbücher werden nächste Woche vorgestellt

 

 



Samstag, 11. Februar 2017

Gräser I...





Sporobolus heterolepis oder auch Tautropfengras nennt sich das oben abgebildete Gras und ist eins der Gräser die bei uns im Garten stehen. Eigentlich wollte ich schon seit längerem etwas über die Erfahrung mit den Gräser in unserem Garten schreiben - aber irgendetwas ist ja immer...
da (hoffentlich) bald das Frühjahr kommt, ich meine jetzt nicht 20 Grad und Dauersonnenschein, sondern das der Boden "aufgeht" kommt die beste Zeit um Gräser zu pflanzen
nein, sie haben sich jetzt nicht verlesen!!!
Leider wird immer noch der Herbst als Pflanzzeitpunkt genannt, was man machen kann, aber nicht unbedingt sollte. Denn, dass beste Wurzelwachstum ist bei den Gräsern das spätere Frühjahr (März, April maximal bis Anfang Juni) so dass sich die Pflanzen gut an ihren neuen Standort gewöhnen können. Die "Gefahr" bei einer zu späten Pflanzung ist das die feinen Wurzel noch nicht richtig mit dem Erdreich verbunden sind und wenn im Winter eventuell Staunässe hinzu kommt, die meisten Gräser mögen keine "nassen Füße" ist der Verlust der Pflanze vorprogrammiert.

Meine Empfehlung: Im Spätsommer, Herbst sich die Pracht der Gräser anschauen, Pläne schmieden und dann im Frühjahr die Gräser pflanzen






aber nicht nur der richtige Zeitpunkt, die richtige Sorte sondern auch das Wissen um Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheit der zu bepflanzenden Stelle ist entscheidend
ja, ich weiß, dröge Theorie aber ein bisschen Grundwissen schadet nie, denn dunkel ist nicht gleich dunkel und feucht und frisch sind auch zwei Paar Schuhe. Wer mit wachem Auge seinen Garten beobachtet, der wird bald ein sicheres Gespür dafür bekommen was geht und was nicht, Experimente  sind aber nicht ausgeschlossen - sondern erwünscht!!!
 


wenn dann auch noch die Witterung gnädig ist, dann sieht es nach rund 3 Monaten so aus

im 2.Teil werde ich dann auf die Sorten die bei uns im Garten wachsen eingehen









Freitag, 30. Dezember 2016

12tel Blick...


es ist schon erstaunlich, dass sich die Gräser nach dem nassen, schwereren Schnee wieder so wunderbar aufgerichtet haben



manchmal ist es gut zu warten und wirklich erst im letzten Moment das Bild zu machen
die Tage zuvor war es grau und trostlos, heute Morgen aber, da hat der Raureif alles mit seinem Silber überzogen



ein neues Bild, also die Anfänge, gibt es auch schon wieder und wie jedes Mal bin ich gespannt ob es gelingt will...


und hier noch einmal alle 12 Monate


Zu guter Letzt möchte ich mich bei Tabea für das nette Plätzchen, das sie den Blicken gibt, bedanken.
Ihnen wünsche ich für Morgen einen guten Rutsch und eine gutes, neues Motiv-Jahr


 
was sich bei den Anderen 12tel Blicken so getan hat sehen Sie hier